Qualität des Modells

Qualität der Prognosedaten

Das Prognosemodell basiert auf real gemessenen Immissionsmessdaten des Bundes, der Kantone und den von Meteoblue (www.meteoblue.ch) prognostizierten Wettervorhersagen.

Die Immissionsmessdaten haben in der Regel eine Genauigkeit von ± 10%. Die Prognosegenauigkeit der Wettervorhersage nimmt mit jedem Tag ab und liegt in der Regel für den Folgetag bei 90 % und für den letzten Prognosetag zwischen 40 und 50%.

Deshalb weist auch die Luftqualitätsprognose ein ähnliches Verhalten auf und wird mit jedem Tag welcher weiter in der Zukunft liegt etwas unsicherer.

Die Luftqualitätsprognosen sind im Sommer genauer als im Winter. Dies hat damit zu tun, dass die Inversionshöhe welche vor allem im Winter auftritt (z.B. Nebelobergrenze) nur schlecht vorhergesagt werden kann.


Gültigkeit der Luftqualitäts-Prognosedaten

In der ersten Version liefert das Prognosemodell Werte für die verschiedenen Luftqualitätsregionen in der Schweiz. Ein solcher Wert stellt die mittlere Luftqualität dieser Region dar. Innerhalb der Regionen gibt es natürlich räumliche Unterschiede. In der Nähe von Quellen ist die Luftqualität tendenzielle schlechter als angegeben. Der publizierte Wert stellt aber eine gute Aussage für einen normalen Tagesablauf dar (z.B. Aufenthalt in Fussgängerzone, Passieren von stark verkehrsbelasteten Zonen, Gartenarbeit, Waldspaziergang etc.).